Burger Roland 2014

2014-04-12
Burg
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Burger Roland mit Startern aus 21 Vereinen und 4 SV Halle Nachwuchsjudokas

Ein nebliger Samstagmorgen und es ist Wettkampftag. In der U11 waren 6 Starter des SV Halle e. V. gemeldet und krankheitsbedingt konnten wir nur mit 4 Kämpfern nach Burg fahren. Im Bus des Mitteldeutschen Autohauses ging es gut gelaunt Richtung Burg. Für den Kampftag waren für 3 Altersklassen 207 Sportler gemeldet. In der U11 gingen 52 Jungen und 31 Mädchen in jeweils 11 Gewichtsklassen an den Start.

Vom SV Halle ging bei den Mädchen in der Gewichtsklasse -28kg Luise Hanzlik an den Start und hatte 4 Gegnerinnen. Im Poolsystem kämpfte jeder gegen jeden. Gleich der Erste Kampf brachte eine sehr starke Gegnerin für Luise. Mit Ihrem erst dritten Wettkampf in Ihrer anfangenden Judokariere konnte Sie sehr gute Leistungen zeigen. Anfänglich lag Sie gleich unten in der Festhalte aus der Sie sich raus kämpfte und mit einem Waza-ari gegen sich hinten lag und mutig weiter kämpfte. Ein Waza-ari für einen sehr gelungenen O goshi brachte den Ausgleich. Jedoch reichte es für den ersten Kampf am Ende nicht zum Sieg, da die spätere Siegerin dieser Gewichtsklasse zum Ende noch einen Yuko für Ihren O soto otoshi erringen konnte. In den folgenden Kämpfen schlug sich Luise wacker, die weiteren Kämpfe verlor Sie leider mit einer Kampfrichterentscheidung und einem klaren Ippon gegen sich. Den vierten Kampf musste Sie dann nicht mehr antreten, da die Gegnerin wegen einer Verletzung nicht antreten konnte und somit konnte Sie sich am Ende auf dem Siegertreppchen eine Bronzemedaille umhängen lassen.

Bei den Jungen startete Aslan Kazhuev in der -25kg Gewichtsklasse und hatte 2 Gegner. Beide Kämpfe konnte er souverän mit Ko-soto-gari auf Ippon gewinnen. Anschließend ging er noch zweimal in einem Freundschaftskampf auf die Matte und konnte einen Kampf gewinnen und musste sich am Ende dann doch einmal geschlagen geben. Siegreich und voller Stolz konnte er mit einer Goldmedaille nach Hause fahren./p>

Der „schwerste“ unserer Jungen, Malin Gaube, startete in der -32kg Gewichtsklasse und hatte gleich mal 16 Gegner. Und auch er hatte gleich zu Beginn eine Herausforderung, welche er bravourös mit einem Ko-soto-gake löste und sich den Sieg holte. Im zweiten Kampf war es nicht gleich der erhoffte Ippon, seine Kontertechnik erbrachte ihm zwar mit der Kleinen Wertung Yuko den Vorsprung, doch gleich im nächsten Ansatz wurde sein Angriff abgewehrt und er musste an den Gegner einen Yuko abgeben. Die folgenden zwei Angriffe erbrachten ihm je einen Waza-ari und damit einen zusammen gesetzten Sieg. Sein dritter Kampf sollte darüber entscheiden, ob er in das Finale einzieht. Er begann wieder mit seiner Kontertechnik und holte sich mit Yuko der Führung erhielt aber im folgenden Versuch eine Bestrafung, da seine Kontertechnik als der für die U11 verbotene Tani-otoshi ausgelegt wurde. Motiviert kämpfte Malin weiter, jedoch war es für die Trainer außen deutlich zu erkennen, dass er sich nun nicht mehr traute seine Kontertechnik anzusetzen. Es gelang ihm, den Gegner in die Bodenlage zu bekommen und mit einem gekonnten Umdreher konnte Malin seinen Gegner in der Festhalte Mune-gatame bis zum Ippon festhalten. Mit diesem Sieg zog Malin in das Finale seiner Gewichtsklasse ein. Nach einer längeren Pause ging es dann auf die Matte, jedoch Begann dieser Kampf mit Bestrafungen. Shido für negative Kampfhaltung. Aufrechter ging es schnell weiter, jedoch kam gleich die nächste Bestrafung für einen angeblichen Griff an das Bein des Gegners. In der U11 wird diese strafbare Handlung glücklicherweise nur mit einer kleinen Strafe geahndet und nicht mit dem Ausschluss, wenn auch gleich wir Trainer am Rand die strafbare Handlung nicht gesehen haben. Unbeirrt kämpfte Malin weiter und bekam für seinen Hüftwurf, O-goshi einen Ippon und damit ebenfalls eine Goldmedaille.

In der Gewichtsklasse -28kg ging Hubert Hanzlik an den Start und hatte 9 Gegner. Seinen ersten Kampf fing er gleich konzentriert und stark an. Mit einem Waza-ari für seinen O-soto-gari ging er gleich zu Beginn in Führung und konnte in Folge mit dem gleichen Wurf noch einen Yuko und einen weiteren Waza-ari herausholen und damit den Kampf für sich entscheiden. Die Kinder waren von Beginn an vom Ausrichter dazu angehalten, dass der Sieger zur Tischbesetzung geht, damit auch der richtige Kämpfer eingetragen wird. Trotz der doppelten Absicherung, ist leider Hubert trotz Sieg nicht in der Hauptrunde gelandet sondern in die Trostrunde. Da der Fehler unerkannt blieb, kämpften alle Sportler weiter und auch Hubert. Seinen zweiten Kampf rettete er über die Zeit und nach den 2 Minuten Kampfzeit konnte er den Sieg davon tragen, da sein Gegner wegen zwei Bestrafungen zurück lag. Erst nach weiteren Kämpfen der Gewichtsklasse und einer sehr langen Wartezeit, guckten wir Trainer bei der Tischbesetzung und mussten leider den Fehler feststellen. Zu Gunsten von Hubert, wurde er wieder in die Hauptrunde gesetzt und die fehlerhaften Kampfpaarungen korrigiert und erneut gekämpft. Leider hat der ganze Trubel unseren jungen Sportler dermaßen aus der Fassung gebracht, dass er zwar auf der Matte einen sehr starken Griff hatte aber einfach nicht angriff. Nach der abgelaufenen Kampfzeit ohne Wertung, entschied sich der Kampfrichter korrekterweise für den Gegner. Völlig frustriert kam Hubert von der Matte und konnte an nichts anderes mehr denken und seine anfängliche Form nicht wieder gewinnen und verlor nun auch den folgenden Kampf in der Trostrunde musste sich mit dem 7. Platz zufrieden geben.

Hätte, wäre, wenn und aber haben wir gleich unbeachtet gelassen, denn die sehr guten gezeigten Leistungen unserer Sportler waren beachtlich, wenn auch nicht immer siegreich. Wir haben uns sehr gefreut, dass trotz der beginnenden Osterferien die Sportler mit zum Wettkampf gefahren sind und Erfahrungen positiv wie negativ gesammelt haben. Sich gegenseitig motiviert haben und am Ende alle lachend nach Hause gefahren sind.

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