DEM u18 2017

2017-03-03/05
Herne
Ergebnislisten: pdf
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Deutsche Meisterschaften U18 in Herne (Quelle: facebook-JVST)

Nach erfolgreich überstandener Qualifikation standen für einige Athleten und Athletinnen die Deutschen Meisterschaften in Herne an. Speziell bei den jungen Frauen konnte man schon mit der einen oder anderen Medaille liebäugeln, aber es sollte am Ende alles anders kommen.

Doch zu Erst wollten sich die jungen Männer beweisen. Leider fielen im Vorfeld mit Chris Ludwig und Franz Töpfer zwei Athleten verletzungs- bzw. krankheitsbedingt aus. Somit waren nur noch Moritz Kersten (SV Halle, -81kg) und Niklas Sydow (BW Schollene, +90kg) am Start. Moritz konnte sich in einem starken Teilnehmerfeld in seinem Auftaktkampf per O-goshi durchsetzen, unterlag daraufhin dem späteren Bronzemedaillengewinner Marvin Belz aus Potsdam trotz mutigen Auftretens. Und auch in der Trostrunde musste er sich nach wiederum beherzten Auftretens im Boden geschlagen geben. Niklas stand ein seinem ersten Kampf dem späteren Deutschen Meister Losseni Koné gegenüber und hatte diesem nichts entgegenzusetzen. Unglücklicherweise verletzte er sich dabei auch noch am Knie und konnte danach auch nicht mehr in der Trostrunde antreten. Für beide Sportler stellt die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften wohl dennoch den bisherigen sportlichen Höhepunkt dar.

Am Sonntag schließlich gingen die weiblichen Nachwuchshoffnungen an den Start. Den ersten Kampf des Tages hatte Eszter de Boor (SV Halle, -57kg), welchen sie souverän für sich entscheiden konnte. Kurz darauf starteten auch Sarah Bogun (JC Halle, -52kg) und die größte Medaillenaspirantin, Friederike Stolze (BSV Wanzleben, -63kg), in die Wettkämpfe. Auch hier konnten beide mit einem Auftaktsieg souverän in das Turnier starten. Ebenso Svenja Jäger (VfB Germania Halberstadt, -63kg), welche ihren ersten Kampf auch siegreich gestalten konnte.

Doch dann ging alles schief: Eszter musste in ihrem zweiten Kampf bis ins Golden Score, in dem Sie nach kurzer Zeit ein Shido zugesprochen bekam und den Kampf abgeben musste. In ihrem Trostrundenkampf schließlich fehlte die letzte Konsequenz um ihre Gegnerin besiegen zu können und somit war das Turnier für sie beendet. Ebenso Sarah Bogun konnte in ihren nächsten beiden Kämpfen gegen ihre weitaus erfahrenen Gegnerinnen nichts mehr aussetzen und musste ebenso die Segel streichen. Allerdings darf man bei beiden Sportlerinnen getrost festhalten, dass sie als jüngste Jahrgänge der u18 noch genügend Zeit haben um sich gegen die nationale Konkurrenz durchsetzen zu können, auch wenn bei beiden die Enttäuschung groß war.

Doch die größte Enttäuschung erlebte wohl Friederike: in ihrem zweiten Kampf hatte sie einen Blackout und wurde disqualifiziert was zu gleich den Turnierausschluss nach sich zog. Vorbei der Traum einer Medaille bei den nationalen Titelkämpfen.

Auch Svenja musste in ihrem nächsten Kampf ihrer Gegnerin den Vortritt lassen ebenso wie in der sich anschließenden Trostrunde.

Zu Letzt starten Finja Gloistein (JC Halle, -44kg) und Janika Gloistein (JC Halle, -70kg) in die Wettkämpfe. Letztere konnte ebenfalls ihren Auftaktkampf gewinnen, musste aber ebenso ihre nächsten beiden Duelle an ihre Gegnerinnen abtreten. Ihre kleine Schwester Finja konnte mit einer souveränen kämpferischen und taktischen Leistung ihre ersten beiden Duelle für sich entscheiden, musste sich im Viertelfinale jedoch der späteren Deutschen Meisterin Laila Göbel geschlagen geben. In der Trostrunde schließlich ließ sie sich nach kurzer Kampfzeit von der späteren drittplatzierten Bettina Bauer überraschen und musste eine Niederlage quittieren.

Somit bleibt festzuhalten, dass nach dem erfreulichen Abschneiden im letzten Jahr mit einer Bronzemedaille und einem siebten Platz die Trauben dieses Jahr zu hoch hingen. Dennoch heißt es jetzt nicht den Kopf in den Sand zu stecken sondern fleißig und konzentriert weiter zu arbeiten, da die nächsten Aufgaben schon warten. Und dabei kann es dann genau so gut wieder andersherum gehen, denn das Potential ganz oben stehen zu können haben einige unserer Nachwuchssportler zweifelsfrei.

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